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Inspiration für Pfannengerichte


Endlich habe ich es geschafft, diesen neuen Artikel fertig zu machen. Manchmal ist bei mir etwas mehr los und dann geht die Zeit auch noch so schnell vorbei...Ich freue mich deshalb umso mehr über dein Interesse, lieber Leser, und bin gespannt, was du von meinen Freestyle-Currys hälst!

 

Nicht nur der Eintopf ist ein Gericht, das ich Zuhause gerne für mich und andere zubereite. Ich liebe auch Gerichte aus der Pfanne, wenn es schnell gehen, aber trotzdem gesund sein soll.

 

In diesem Artikel gebe ich heute Inspiration und Rezeptideen für schnelle Currys. Ich nenne sie Currys, weil sie sehr nährend, geschmackvoll und dickflüssig sind und nicht weil sie speziell currypulver beinhalten. Die genauen Zutaten wählst du nach deinem Geschmack und der Verfügbarkeit.

 

Denn auch bei Pfannengerichten dürfen die Zutaten ruhig auch mal spontan zusammengestellt werden - Viel Spaß dabei!


Schnell, gesund und lecker - Freestyle Currys.

bei meinen Pfannengerichten gehe ich wie bei den Freestyle-Eintöpfen vor, die ich "freihand" und ohne detailliertes Rezept zubereite.

 

Welche Gewürze und Zutaten habe ich Zuhause? Worauf habe ich gerade Lust oder was braucht mein Körper gerade?

 

So ein Gericht aus der Pfanne wird meiner Meinung nach besonders lecker, wenn spezielle Komponenten in ihm stecken. Die Komponenten sind, wie beim Eintopf, folgende: Stabil, Weich, würzig, Cremig, sauer und knackig.

 

Da im Gegensatz zu einem Eintopf nicht so viel Flüssigkeit verwendet wird, ist das Pfannengericht je nach gewünschter Konsistenz nach 15 bis 30 Minuten fertig. Es lässt sich zudem einfrieren oder in den darauffolgenden Tagen weiter essen. Das spart Zeit und macht richtig satt!


Komponenten in der Pfanne.

Für das Curry auf dem Bild habe ich Topinambur als stabile Grundlage genommen und rote Linsen als Weiche, Kokosmilch und Erdnussbutter als cremige Komponente. Darüber hinaus habe ich frischen Zitronensaft für die Säure verwendet und alles am Ende mit knackigen Granatapfelkernen garniert.

 

Als Gewürzgrundlage habe ich eine Mischung aus Piment, schwarzem Kümmel, Wacholderbeeren, meinem geliebten Cayennepfeffer, etwas Zimt und Majoran genommen.

 

Grundsätzlich kann man noch mehr Gewürze als beim Eintopf miteinander vermischen, um einen tollen würzigen Geschmack zu erhalten. wichtig ist jedoch, nach und nach zu würzen, um einen ausgeglichenen Geschmack zu bewahren. Hier ist es nämlich nicht so einfach, alles zu verdünnen, da ja keine Suppe daraus entstehen soll.

 

Was kann ich nun kombinieren?

Stabile Grundlage.

Topinambur

Kartoffeln

Pastinaken

Rote Bete

Möhren (orange/lila)

Kichererbsen

weiche Grundlage.

Süßkartoffeln

Rote Linsen

Kürbis

Auberginen

Tomaten

Staudensellerie


Gewürze.

Piment

Zimt

Cayennepfeffer

Paprikapulver, mild oder geräuchert

(Schwarzer) Kümmel

Kurkuma

Kardamom

Wacholderbeeren

Meersalz

(Schwarzer) Pfeffer

Majoran

Chilli

Zwiebeln

Knoblauch


Honig!

Cremige und saure Komponente.

Kokosmilch

Tahini

Schafskäse

Erdnussbutter

Mandelmus

Ziegenfrischkäse

 

Zitronensaft

Orangensaft

Limettensaft

Balsamico-Essig (in Kombination mit etwas Zucker)


Ein Klecks Joghurt!



Frische Kräuter - wie Petersilie, Koriander oder Dill - sowie knackige Toppings gehören auch unbedingt in dieses Gericht. Als Topping zum Servieren verwende ich gerne Granatapfelkerne, frische Kräuter, Schafskäsewürfel oder frische Apfel- oder Birnenstückchen. Entscheide nach Lust und Verfügbarkeit!

 

Wenn du deine Zutaten in die für dich passende Größe geschnitten hast, kannst du alles zusammen mit den Gewürzen und der Säure in die Pfanne geben und knapp mit Wasser bedecken. Nach ca. 10 - 15 Minuten köcheln, kannst du ruhig das erste Mal abschmecken und bei Bedarf mehr Gewürze, Meersalz, Wasser und Säure hinzufügen.

 

Auch hier gilt: Manchmal ist mehr auch mehr! Trau dich also ruhig, gut zu würzen und genug Säure zu verwenden. Das gibt deinem Gericht einen richtig tollen Kick! Mehr von der cremigen Komponente oder Wasser können im Notfall auch alles etwas verdünnen.

 

Meine Curry-Kreationen esse ich gerne mit geschnittenem Chinakohl oder Reis. Natürlich kann man es auch mit Kartoffelpüree, in Butter geschwenkten Kartoffeln oder Zucchini-Nudeln essen. Guten Appetit!

Zum vorherigen Artikel geht es: Hier.