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Deutsches Superfood


Über Petersilie, Leinsamen und Brokkoli.

Heute handelt mein Artikel von Superfoods. Und zwar geht es nicht um die weitgereisten Superfoods Chia-Samen, Goji-Beeren oder Papayas, sondern um deutsche Alleskönner.


Petersilie.

Einfach nur köstlich! Im grünen Smoothie oder als Topping im Eintopf, schmeckt Petersilie nicht nur super, sondern enthält eine Menge gesunder Inhaltsstoffe.

 

Wusstest du, lieber Leser, dass Petersilie eine tolle Vitamin-c-Quelle ist? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt die Zufuhr von ca. 100 mg Vitamin-C am Tag (mehr ist auch in Ordnung, jeder Überfluss wird sowieso ausgeschieden...).

 

100 g Petersilie enthalten ungefähr 113 mg Vitamin C, also schon mehr als die empfohlene tägliche Verzehrmenge! Vitamin C ist ein lebensnotwendiges Vitamin, das ganz schön viel kann. Was mich während meiner Ausbildung zur Gesundheitsberaterin überrascht hat: Vitamin C stärkt das Bindegewebe und kann sogar vor Karies schützen.

 

Darüber hinaus enthält Petersilie viel blutreinigendes Chlorophyll und basenbildende Vitalstoffe, z.B. Calcium, Magnesium und Eisen.


Leinsamen und haferflocken.

Leinsamen sind quasi die deutschen Chia-Samen. Sie muten nicht ganz so elegant an, aber die Inhaltsstoffe sind von ähnlichem Kaliber.

 

Leinsamen beinhalten Schleimstoffe, die sich wohltuend auf die körpereigene Schleimhaut auswirken. Bei Magen- und Darmbeschwerden kann man sich ganz leicht ein Schleimhautschützendes Gel produzieren.

 

Dafür benötigt man geschrotete Leinsamen und kochendes Wasser, das man in ein Glas mit 1-2 TL Leinsamen gießt. Nach 10-20 Minuten hat das Wasser mit den Leinsamen eine zähflüssige Eigenschaft und lässt sich trinken. Die Leinsamen können dabei ausgespart werden, wenn man die schleimhautschützende Wirkung intensivieren will.

 

Leinsamen enthalten darüber hinaus sehr viele Omega-3-Fettsäuren - in 100ml Leinöl bis zu 55g! Dieses Öl oder auch die Samen sollten allerdings am besten kalt und so unverarbeitet wie möglich verzehrt werden, um die entzündungshemmende und gesundheitsfördernde Wirkung voll zu entfalten.

 

Haferflocken haben unter den Lebensmitteln einen besonderen Stellenwert. Sie tragen nämlich als eins der wenigen Lebensmittel einen sogenannten "Health Claim"- eine anerkannte gesundheitsbezogene Aussage (mit der dazugehörigen Wirkung). Das Beta-Glucan, also der lösliche Ballaststoff im Hafer, wirkt sich nachweislich positiv auf den Cholesterinspiegel aus.

 

Haferflocken sind also nicht nur eine hervorragende Ballaststoffquelle, sondern befördern überflüssiges Cholesterin raus aus dem Körper.


Brokkoli.

Brokkoli geht immer! Und das aus gutem Grund. Roh oder leicht gegart ist Brokkoli eine wahre Vitalstoffbombe.

 

Dieses Gemüse enthält immunstärkendes Vitamin-C und wie andere grüne Gemüsesorten viel Calcium. Die hohe Bio-Verfügbarkeit des Calciums im Brokkoli sorgt dafür, dass unsere Körper es gut verwerten können.

 

Vor allem veganer profitieren von einem regelmäßigen Verzehr dieser Calciumquelle. auch andere typisch deutschen und dunkelgrünen Superfoods, wie Grünkohl und Blattspinat, beinhalten überdurchschnittlich viel Calcium. Also rein damit in den Eintopf!

 

Brokkoli ist zudem reich an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, z.B. Flavonoiden. Dieser Stoff schützt nicht nur die Pflanzen, sondern auch die Zellen unserer Körper vor schädlichen Einflüssen von außen sowie von innen. Das sind doch gute Gründe, mehr Brokkoli zu essen, oder? P.S.: Noch bis Ende November ist die beste Zeit, sich diesem heimischen Gemüse zuzuwenden! ♥

 

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