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Gesunde Haare!

Es gibt Menschen, die haben von Natur aus wunderschöne und kräftige Haare. Andere Menschen (wie ich auch) gehören zu der anderen Sorte, die eher feine Haare haben. Das muss aber nicht bedeuten, dass es nur wenige oder brüchige sind. Ich bin mein bester Beweis, dass Haare transformiert werden können und feine Haare trotzdem kräftig und "saftig" aussehen können.

 

In diesem Artikel bespreche ich, welche Faktoren sich positiv auf die Haaregesundheit auswirken können und welche negativ. Es versteht sich, dass es Menschen mit angeborenen Gendefekten oder Krankheiten gibt, bei denen keine Haare (mehr) wachsen oder ein "durchschnittlicher" Zustand nicht einfach zu erzielen ist.

 

Dieser Artikel richtet sich also an die Menschen, die eigentlich gesund sind, aber durch diverse Umstände (Stress, Krankheit, Hormonelle Veränderungen, schlechte Ernährung, etc.) zeitweise unter Haarausfall, trockener Kopfhaut und brüchigem Haar leiden.

 

Wenn du dir mehr Glanz und Fülle für dein Haar wünschst, dann bist du hier auch richtig. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!


Was hat positive Auswirkungen auf die Haare?

Bevor ich beginne, möchte ich auch noch darauf hinweisen, dass Haare mindestens ein paar Monate, wenn nicht mehrere jahre brauchen, um sich von ungünstigen Umständen zu erholen.

 

Bei mir selbst hat es fast vier Jahre gedauert. Das Absetzen der Anti-Baby-Pille nach zehn Jahren, viel Stress, ein ungesunder Darm und unzureichende Nährstoffzufuhr haben dazu geführt, dass ich extremen Haarausfall sowie schmerzende und trockene Kopfhaut hatte.

 

Ich war ziemlich verzweifelt und es gab Wochen, an denen ich am liebsten nicht vor die Tür gegangen wäre, weil ich meine Haare einfach so abziehen konnte und die Kopfhaut so geschmerzt hat. Kein Arzt konnte mir helfen. Alles, was mir geholfen hat, habe ich durchs Selbststudium und später auch durch meine Ausbildung zur Gesundheitsberaterin gelernt.

 

Folgende Dinge können sich positiv auf die Haargesundheit ausüben:

 

Gesunder Darm + ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt

 

Genügend Nährstoffreiche Nahrung

(vor allem B-Vitamine, Zink, Vitamin C, Eisen, Beta-Carotin/Vitamin A, Aminosäuren, Silicium)

 

Gute Fette

(vor allem kaltgeprässte Öle mit vielen Omega-3-Fettsäuren und Vitamin E)

 

Viel reines Wasser

 

Entspannung + Bewegung an der frischen Luft

 

keine häufigen Haarwäschen

 


Es reicht vollkommen aus, wenn man sich ein bis zweimal die Woche mit mildem Shampoo (am besten Naturkosmetik) die Haare wäscht und sie dann im besten Fall nicht föhnt. Je öfter agressives Shampoo mit etlichen Zusätzen benutzt wird, desto angreifbarer wird die Kopfhaut und damit auch die Haare.

 

Ich persönlich wasche mir seit August 2015 nur noch einmal die Woche die Haare. Es ist reine Gewöhnungssache und seit langem sind meine Haare viele Tage schön - auch ohne ständiges Haarewaschen!

 

die Kopfhaut ist extrem wichtig für die Haargesundheit, weil sie die Haarwurzeln mit den notwendigen Nährstoffen, Wasser und Fetten versorgt. Wird die Zufuhr zum Beispiel auch durch eine von Anspannung und Stress angespannte Kopfhaut gehemmt, bekommen die Haare nicht mehr das, was sie benötigen, um fröhlich ein paar Jahre auf dem Kopf zu wachsen.

 

Regelmäßige Entspannung, Zuversicht und Freude im Leben sind an dieser Stelle genauso wichtig wie Bewegung - am besten an der frischen Luft. Wer regelmäßig bei einer Sporteinheit schwitzt oder wie beim Yoga viele überkopf Übungen macht, fördert die Druchblutung der Kopfhaut und damit die Gesundehit der Haare.

 

Stilles und reines Wasser sollte auch täglich reichlich getrunken werden - durchschnittlich so 8 Gläser. Dadurch können die Haare praller und frischer aussehen. Da wir ohnehin zu einem sehr großen Teil aus Wasser bestehen, macht diese Maßnahme für mich besonders viel Sinn. Außerdem werden alle Nährstoffe durch das Wasser transportiert und ohne Wasser gibt es keinen Weg.

 

Jetzt komme ich zum, meiner Meinung nach, wichtigsten Punkt, wenn es um gesunde Haare geht: Ein gesunder Darm (Zum Artikel über Darmgesundheit geht es: Hier).

 

Etwa auf gleicher Höhe mit dem gesunden Darm liegt für mich eine nährstoffreiche, basenüberschüssige Ernährung. ohne ein intaktes Verdauungssystem nützt die beste Nahrung nichts.

 

Mit einem gesunden und sauberen Darm kann die gute Nahrung effektiv verstoffwechselt werden und jede Zelle unseres Körpers wird versorgt.

 

Da die Haare hauptsächlich aus Proteinen bestehen, ist es wichtig alle Aminosäuren (die Bausteine der Proteine) mit der Nahrung zu sich zu nehmen. Und die müssen  nicht zwangsläufig aus tierischer Quelle stammen. Hülsenfrüchte, Bohnen, Nüsse und Samen, Reis, Kartoffeln, Vollkornprodukte und Gemüse sowie Obst haben genug Aminosäuren für diesen Prozess.

 

Der Säure-Basen-Haushalt spielt bei der Haargesundheit auch eine entscheidende Rolle. Zu viele Lebensmittel, die sauer verstoffwechselt werden (wie z.B. grundsätzlich alle tierischen Produkte und kohlensäurehaltige Getränke) oder dem Körper bei der Verstoffwechselung viele wichtige Mineralsstoffe entziehen (wie z.B. Zucker und auch andere Kohlenhydratreiche Lebensmittel ) können sich negativ auf den Körper auswirken.

 

Basisch wird grundsätzlich jedes frische Gemüse und Obst verstoffwechselt. Coolerweise sogar schwarzer Kaffee! Deswegen trinke ich meinen Kaffee zuhause oft schwarz und ein grüner Smoothie gehört seit fast zwei Jahren zu meiner täglichen Routine.

 

Mit warmem Wasser und frischem Zitronensaft kann man seinem Körper morgens auch einen kleinen Schub Mineralstoffe geben - und die Zitronensäure wird anders als oft gedacht auch basisch verstoffwechselt.

 

Grundsätzlich kann ich bei Problemen mit den Haaren empfehlen, mehr frisches Gemüse in den Alltag zu integrieren. Und Nährhefe ist zum Beispiel ein köstlicher und wertvoller Lieferant von essentiellen B-Vitaminen und Biotin - dein Haar wird es lieben!

 

Hab auch keine Angst vor hochwertigen und kaltgepressten Ölen - sie sind äußerst wichtig für den Stoffwechsel der Haare und können für einen verführerischen Glanz sorgen (Avocados und Kokosöl sind in Maßen auch sehr gut). Zusammen mit zink-reichen Lebensmitteln, wie Kürbiskernen, können sie das Wachstum der Haare ankurbeln.


Worauf besser verzichten?

Wenn du Probleme mit den Haaren hast, solltest du auf folgende Dinge besser verzichten:

 

Rauchen, Alkohol, Stress, viele Süßigkeiten, Frittiertes, Fertigprodukte mit künstlichen Zusatzstoffen, Stark verarbeitete Produkte, viele tierische Lebensmittel, Ängste und Sorgen.

 

Es ist nie leicht, einen neuen Weg einzuschlagen, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass mich in meinem Leben noch nie etwas glücklicher gemacht hat als es auszuprobieren. Dafür brauchte ich nur etwas Zeit und eine gute Portion Geduld.

Zum vorherigen Artikel geht es: Hier.