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Zuhause gesund essen


Für sich kochen bedeutet Liebe.

Ich finde, dass kochen Liebe bedeutet. Über die Gedanken, die ich investiere, um die für mich passenden Lebensmittel auszusuchen und zuzubereiten, freut sich mein Körper und meine Seele.

 

Es ist zwar sehr viel einfacher, sich heutzutage in dem ganzen Stress Essen nach Hause zu bestellen, aber das ist langfristig die teurere Alternative.

 

In diesem Artikel gebe ich heute ein paar meiner persönlichen Tipps und Tricks zur einfachen, gesunden und gleichzeitig preisgünstigen Küche im Alltag. Viel Spaß beim Lesen!


Ein paar Dinge habe ich immer zuhause.

Ich koche meistens nicht aufwendig, aber dafür ist es immer super lecker und dabei noch auf irgendeine Weise gesund. Reich an Ballaststoffen, an Vitaminen oder einfach nur gut für die Seele.

 

Dafür brauche ich kein fancy Gewürzregal oder hundert verschiedene Arten von Getreiden und Samen in meinem Schrank.

 

Meine Leidenschaft für köstliche Eintöpfe kennst du ja schon, lieber Leser. Die meisten Zutaten dafür lassen sich wunderbar in Pfannengerichten oder heißen Schnitten (wie ich sie gerne nenne) verwenden.

 

Info am Rande: Ich bereite mir meistens eine größere Portion Eintopf nach meinem Geschmack zu und esse ihn in verschiedenen Variationen die folgenden Tage zuende. Manchmal friere ich ihn auch ein. 

 

Ich verwende an den anderen Tagen einfach zusätzlich Ziegenmilchjoghurt oder frischen Spinat als Topping oder verrühre Schafskäse in meinen ursprünglich veganen Eintopf. Lecker und immer anders!

 

Es folgt nun eine Liste von Zutaten, die ich immer Zuhause habe. Diese Zutaten integriere ich ganz nach Lust und Laune in meine Mini-Rezepte:

 

♥ Cayennepfeffer

♥ Meersalz

♥ schwarzen Kümmel

♥ Zitronen

♥ Zwiebeln

♥ Spinat/ Feldsalat/ Rucola

♥ Kresse

♥ Sonnenblumenkerne

♥ Kokosöl

♥ Olivenöl

Nährhefe


Ein Pfannengericht als Beispiel.

Mit den vorhandenen Zutaten Zuhause benötige ich meistens für die Umsetzung eines schnellen Gerichts nur zwei bis drei weitere Zutaten.

 

Ich liebe meine einfachen Pfannengerichte, die wahlweise Vegan oder vegetarisch zubereitet werden können.

 

Der Trick dabei ist die Säure und die leichte schärfe durch meinen geliebten Cayennepfeffer (dieser wärmt einen auch super von innen). 


Alle, die scharf nicht so gut vertragen oder mögen, können alternativ mildes Paprikapulver nehmen - es gehört auch zu meinen Lieblingsgewürzen und enthält wertvolle Pflanzeninhaltsstoffe. Diese kann  man an der tiefroten Farbe erkennen.

 

Wenn es schnell gehen soll, nehme ich meistens für zwei Portionen:


Möhren (am liebsten die lilanen!), 1 mittelgroße Zwiebel, 1/2 Aubergine +Tomaten und gebe alles in kleinen Würfeln in eine Pfanne mit zerlassenem Kokosöl.

 

Wer kein Kokosöl mag, kann gerne natives Olivenöl dafür nehmen. Danach presse ich den Saft einer halben Zitrone in die Pfanne und gebe Meersalz und Cayennepfeffer dazu. Das alles wird schön verrührt. 


Wenn ich etwas Soße haben möchte, dann gebe ich ca. eine halbe Tasse Wasser hinzu und lasse die Feuchtigkeit etwas reduzieren.

 

Parallel dazu koche ich in einem kleinen Topf ein paar Kartoffeln, Dinkelnudeln oder Reis - je nachdem, worauf ich gerade Lust habe.

 

Wenn ich eine besonders cremige Soße haben möchte, dann füge ich Schafskäse oder Sesammus (Tahini) hinzu und würze nach ein paar Minuten garen alles zuende. 


Die kohlenhydratreiche Beilage gebe ich meistens mit in die Pfanne, wenn sie gar ist, und toppe alles beim Servieren mit Spinat, Kresse/ Rucola oder Schafskäse! Guten Appetit ♥


Schnelle, heiße Brote.

Heiß sind die Brote, weil ich sie so oft es geht vor dem Verzehr ein paar Minuten in den Ofen schiebe - ich liebe es nämlich, wenn es knusprig und warm ist! Darüber hinaus nehme ich immer Bio-Vollkornbrot wegen der gesundheitsfördernden Ballaststoffe.

 

Variation 1:

Auberginen-Schnitte

 

Die Auberginen- und Zwiebelscheiben gebe ich in eine Pfanne mit heißem Kokosöl und betreufel sie mit Zitronensaft, Meersalz und (surprise, surprise) Cayennepfeffer. Die Scheiben brauchen nur ein paar Minuten und saugen sich mit dem Öl voll und die Brotmahlzeit wird dadurch herrlich saftig. Zusätzlich kann man kurz vor dem Servieren noch ein paar Tomatenscheiben auf die Auberginen-Scheiben in die Pfanne geben.

 

Variation 2:

Avocado-Schnitte

 

Für diese Brotmahlzeit nehme ich eine ganze Avocado und zerstampfe sie mit Meersalz, Zitronensaft, Nährhefe und (surprise, surprise) Cayennepfeffer oder Paprikapulver. Etwas Zimt ist auch sehr lecker! Die Avocado-Masse toppe ich dann mit frischer Kresse (ich liebe die lilane Radieschen-Kresse!). Nährhefe auf der Basis von Melasse enthält viele B-Vitamine, die besonders vorteilhaft bei einer veganen Ernährung sein können.

 

Variation 3:

Ziegenfrischkäse-Schnitte

 

Diese Variation ist die einfachste und ich benötige dafür nur Ziegenfrischkäse, Meersalz, schwarzen Kümmel und frische Kresse. Auf einem leicht gerösteten und mit Knoblauch angeriebenem Stück Brot schmeckt diese Kombination einfach nur fantastisch!

Zum vorherigen Artikel geht es: Hier.