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Gesundheit und Pflege für die Haut!


Über Kurkuma, Dampfbäder und Schweinefleisch.

Heute widme ich mich dem Thema Haut. Die Haut des menschlichen Körpers ist mit das größte Organ, das wir haben. Deshalb ist es umso wichtiger, sich gut darum zu kümmern und sie mit ganz viel Liebe zu behandeln. 

 

Eine zweite Haut schenkt uns nämlich keiner. Wenn sie verbraucht, ungepflegt oder krank aussieht, sagt das ja auch etwas darüber, wie wir generell mit uns umgehen.

 

Eine schöne, strahlende Haut ist ein Indikator für Gesundheit und im weiteren Sinne auch für Selbstfürsorge. 

 

Wie du, lieber Leser, deine Hautgesundheit mit kleinen Tricks fördern kannst, möchte ich dir in diesem Artikel näher bringen


Über Stress und Omega-3-Fettsäuren.

 

Stress Reduzieren - Hört sich doof an, aber vielen Menschen sieht man auf den ersten Blick an, dass sie gestresst sind. Nicht umsonst sagt man, dass die Haut der Spiegel der Seele ist. Ob es nun Akne ist, Neurodermitis oder trockene, schuppige Haut.

 

Solche Symptome können Signale sein, dass dein Körper (und auch die Seele) ...

 

a) ...mit dir kommuniziert ("Hör auf mit dem Stress! Merkst du's nicht?"), 

b) ...voller entzündlicher Prozesse ist (Wut/Angst oder andere körperliche Entzündungen) und/oder

c) ...mehr Vitalstoffe aus der Nahrung benötigt.

 

Mich persönlich entspannen positive Affirmationen und Yoga, wenn ich merke, dass ich gestresst bin. 

 

Was auch ganz gut helfen kann, ist die zusätzliche Einnahme eines Vitamin-B-Komplex-Präparats, das die Nerven stärkt. Das würde ich allerdings zunächst nur als Kur für ein paar Wochen empfehlen, um gegebenenfalls die eigenen Reserven aufzufüllen und Überdosierung zu vermeiden.

 

Wenn du lieber auf ganz natürliche Weise deine Speicher füllen möchtest, kannst du z.B. Weizenkeime, Sesam (Tahini im Eintopf), Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Vollkornprodukte, Feldsalat, Eier und Bio-Fleisch vom Rind oder Huhn in deinen Speiseplan integrieren.

 

Mehr entzündungshemmende Lebensmittel essen - Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C und Kurkuma (Curcumin) können wahre Wunder bewirken, wenn es darum geht, entzündliche Prozesse im Körper auszumerzen und schöne Haut zu zaubern. 

 

Ich selbst habe es an mir getestet und es funktioniert, meine Haut und mein Darm danken es mir!

 

Das bedeutet also: Mehr Gemüse und Obst essen. Am besten ist es, das Gemüse nicht zu stark zu erhitzen oder roh zu verspeisen. 

 

Abends empfehle ich Rohkost allerdings nicht, die meisten Körper mühen sich damit nur ab. Abends ist es meist besser, leicht gedünstetes Gemüse, Gemüse im Eintopf oder Ofengemüse zu essen. Um die volle immunstärkende Power von Vitamin C und Co. zu bekommen, ist ein morgendlicher grüner Smoothie natürlich top!

 

Omega-3-Fettsäuren sind stark entzündungshemmend und auch noch richtig gut fürs Gehirn. Um an die wertvollen Omega-3-Fettsäuren zu gelangen, kannst du, lieber Leser, fetten Seefisch wie Lachs oder Sardellen essen. 

 

Wenn das nicht wirklich eine Option für dich ist, kannst du es wie ich versuchen: Ich trinke morgens jeden Tag 1-2 EL kaltgepresstes Leinöl pur zum Frühstück.

 

Du kannst auch Hanföl, Chia- oder Walnussöl nehmen und es in dein Essen mischen. Natürlich kannst du geschrotete Leinsamen, Chiasamen oder Walnüsse auch komplett mit seinen tollen Ballaststoffen zusammen essen. Wichtig ist nur, dass die Lebensmittel nicht erhitzt werden, denn dann verlieren sie ihre tollen Inhaltsstoffe.

 

Kurkuma und das darin enthaltene Curcumin ist ebenfalls stark entzündungshemmend und wirkt antioxidativ. Als natürliche Nahrungsergänzung gibt es den wertvollen Pflanzlichen Farbstoff Curcumin in Kombination mit Piperin (Ein Inhaltsstoff aus Pfeffer, der die Verstoffwechselung von Curcumin begünstigt). Am besten lässt sich Curcumin mit etwas Fett (Wie wäre es mit Leinöl?) vom Körper verwerten.

 

Achtung! Falls du dich für eine derartige Nahrungsergänzung entscheidest, würde ich die empfohlene Tagesdosis schrittweise angehen. Mir persönlich wird nämlich durch die Einnahme von zu viel Kurkuma übel. Das liegt daran, dass Kurkuma auch eine stark reinigende Wirkung auf das Blut im Körper hat.


Die richtige Hautpflege macht den Unterschied.

 

Zu viel Hautpflege ist bekanntlich nicht gut für unsere Haut. Aber auch bei zu wenig Pflege, kann die Haut mal meckern.

 

Jeder, der sich schminkt, sollte alle Make-up Reste vor dem Zubettgehen gründlich mit sanften Reinigungsmitteln entfernen, damit die Haut sich über Nacht regenerieren und erholen kann. 


Um diesen Effekt zu steigern, sollte man kurz vor dem Schlafen keine schweren Speisen oder Alkohol zu sich nehmen.

 

Wenn du dich, wie ich, nicht schminkst, lieber Leser, ist es trotzdem ratsam, sich morgens und abends zumindest mit Wasser das Gesicht abzuspülen. Ich persönlich benutze nur Naturkosmetik, weil sie ohne künstliche und schädliche Stoffe auskommt.

 

Am liebsten benutze ich Rosen- oder Lavendelwasser mit einem Wattepad zur Gesichtsreinigung. Wenn mir etwas Feuchtigkeit oder Fett fehlt, trage ich normales Kokosöl auf meine mit Wasser befeuchtete Haut auf und lasse es etwas einziehen, bevor ich alle Überschüsse mit einem Wattepad abnehme.

 

Die Haut liebt frische Luft, Tageslicht und alle Aktivitäten, die die Durchblutung steigern. Wenn du eine Extraportion schonende Pflege für deine Haut haben möchtest, kannst du eine Trockenbürste ausprobieren. Damit kannst du abgestorbene Zellen entfernen und gleichzeitig deinen Lymph- und Blutfluss steigern.

 

Am besten werden Trockenbürsten-Massagen morgens gemacht, weil sie den Kreislauf stark ankurbeln. Es sollte danach dringend auf eine reichliche Wasserzufuhr geachtet werden, weil durch die Massage abgelagerte Schadstoffe gelockert werden können, die mit dem Wasser schnell aus dem Körper befördert werden sollen.

 

Speziell für das Gesicht liebe ich persönlich Dampfbäder. Dafür nehme ich mir eine Schüssel und fülle einen EL basisches Badesalz oder Kamillenblüten plus heißes Wasser hinein. Mit einem Handtuch über den Kopf gelegt, halte ich dann meinen Kopf über die Schüssel und lasse den heißen Wasserdampf vorsichtig - also nicht zu nah dran - meine Gesichtshaut umschmeicheln.

 

Der Effekt ist, dass die Durchblutung gesteigert wird und die Poren sich öffnen. Altes, unbrauchbares Zeug wird sanft hinausbefördert und kann lang- und sogar auch kurzfristig das Hautbild verfeinern.


Gute und nicht ganz so gute Lebensmittel für die Haut.

Weitere Lebensmittel, die sich positiv auf die Hautgesundheit auswirken:

 

Äpfel

Heidelbeeren

Bananen

Brokkoli

Spinat

Gurke

Paprika

Vollkornprodukte

Haferflocken

Kartoffeln

Avocados

roher Sauerkraut

Zitronen

Mandeln

Süßkartoffeln

Kürbiskerne

Kräuter aller Art

 

 

Lebensmittel, die sich negativ auf die Hautgesundheit auswirken können:

 

Milchprodukte - durch die darin enthaltenen Hormone und die Bildung von Schleim, den der Körper als Reaktion auf die körperfremde Substanz bildet und bei einem Zuviel gerne so schnell wie möglich über die Haut hinausbefördern möchte, kann schlechte Haut entstehen.

 

Zucker und Süßigkeiten - zu viel raffinierter Zucker (auch Weißmehlprodukte) führt zu einem instabilen Blutzuckerspiegel, der zu einem unausgeglichenen Hormonspiegel und damit Pickeln oder Ausschlag führen kann.

 

Schweinefleisch - durch den hohen Gehalt an entzündungsfördernder Arachidonsäure können sich entzündliche Hautausschläge oder Pickel leichter entwickeln.

 

Wurst- und Industrieprodukte - zu viel Salz, zu viele künstliche Zusatzstoffe, zu wenig Nährstoffe für die Haut!

 



Zum Schluss möchte ich gerne noch darauf verweisen, dass sich ein gesunder Darm positiv auf die Hautgesundheit auswirken kann. Wenn du also deinen Darm pflegst, pflegst du damit auch deine Haut!

Ich wünsche dir, lieber Leser, eine entspannte Zeit und schöne Haut 

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