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Eintopf mit Rettich, Süßkartoffeln und Buchweizen!


Köstliches Rezept - Probier es aus!

Als ich so durch meinen Lieblings Bio-Supermarkt schlenderte, hat mich vor allem der große, weiße Rettich angelacht. "Nimm mich!", schrie er förmlich. Das ist schonmal ein Kriterium, wonach ich gehe, wenn ich Lust auf einen neuen Eintopf habe und Zutaten dafür suche. Rettich gibt es in verschiedenen Variationen und Farben, je nachdem ob gerade Sommer oder Winter ist. Roh schmeckt er recht scharf, während des Kochens verliert er aber an Schärfe. 

 

Rettich sollte nicht zu lang und zu heiß gekocht werden (allein schon wegen der tollen Nährstoffe!), denn er wird dadurch leider etwas bitter. Das ist mir bei dem Eintopf auf den Fotos oben tatsächlich auch passiert, allerdings bin ich ruhig geblieben (Ganz wichtig, haha) und habe mit etwas Salz und Zucker nachgewürzt und ihn einfach noch etwas köcheln lassen. NAch ein paar Minuten war er noch knackig, aber mild im Geschmack - lecker!

 

Zurück zum Supermarkt: Ich hatte auch noch Lust auf Buchweizen, ein Spannendes sogenanntes "Pseudogetreide", das eben kein Getreide ist, sondern ein Knöterichgewächs. Es ist glutenfrei, schmeckt spannend nussig und macht lange satt. Buchweizen ist eine tolle Eiweiß- sowie Ballaststoffquelle und entählt eine Menge an Magnesium und Eisen, yeah!

 

Dann stellte ich allerdings fest, dass weißer Rettich und Buchweizen recht hell sind, was bedeutete, dass Farbe her musste! Jeder freestyle-Eintopf sollte nämlich nicht nur gut schmecken, sondern auch schön farbenfroh aussehen. Also entschied ich mich für leuchtende Süßkartoffeln, die kleine Nährstoffbomben voller Antioxidantien ("Radikalfänger", die unsere Zellen schützen und uns somit gesund halten können) sind.

 

Viel mehr außer ein paar Gewürzen, frischem Spinat und Joghurt kommt nicht mehr in den Eintopf - super einfach und einfach köstlich! Aber lies selbst, hier kommt das Rezept ♥


Eintopf mit Rettich, Süßkartoffeln, Buchweizen + frischem Spinat und Joghurt.

-von anfang an in den topf-

stabile grundlage (1/2  Füllhöhe Topf)

 

Weißer Rettich (In größere Würfel geschnitten)

 

Bio-Buchweizen (Achtung! Nicht zu viel Buchweizen auf einmal, er quillt stark auf und saugt super viel Wasser + am besten vorher schon in einem separaten Topf ein paar Minuten in heißem wasser auskochen, um die Bitterstoffe loszuwerden)

 

weiche grundlage

 

zwiebelwürfel (Ich habe weiße Zwiebeln genommen)

Süßkartoffeln (Gerne mehr für die Cremigkeit und den leicht süßen Geschmack)

 

Bei bedarf die stabilen und weichen zutaten mit butter oder kokosöl anrösten. oder Topf direkt, ohne anrösten, mit wasser auffüllen bis die zutaten mehr als bedeckt sind. bei bedarf im verlauf des kochens etwas wasser dazugeben. gewürzgrundlage und saure komponente von anfang an dazugeben und mitköcheln - bitte herd nicht zu hoch einstellen, sonst zerkocht alles. der eintopf braucht ganz besonders eine gemäßigte temperatur und zeit - etwas weniger als die anderen. je nach größe des Kochtopfes so 30-45 minuten. Deckel kann während dieses Prozesses leicht auf dem topf abglegt werden, dass ein wenig wasserdampf auströmen kann.

 

gewürzgrundlage

Meersalz (bitte am anfang vorsichtig verwenden, besser später nachsalzen!)

lorbeerblätter

Wacholderbeeren

Rauchpaprika-Pulver (bitte am anfang nicht so viel verwenden, Am Ende Lieber kräftig nachwürzen!)

Majoran (am besten getrocknet mitköcheln lassen)

 

cremige komponente

Die cremige Komponente kommt in Form des Joghurts erst beim Servieren dazu.

 

saure komponente

Frischer Zitronensaft (Mit einer halben Zitronen starten und im Laufe des Köchelns mehr hinzufügen, wenn nötig)

 

Knackige grundlage erst ca. 10-15 minuten vor dem servieren im Kochtopf vorsichtig mitköcheln lassen. nach der zugabe dieser zutaten Eintopf mit salz, Zucker, Zitronensaft und Rauchpaprika-Pulver abschmecken.

 

-erst später in den topf-

knackige Grundlage (1/4 Füllhöhe Topf)

Spinat

 

zum servieren als Topping frischen Spinat und einen dicken Klecks Joghurt verwenden. guten appetit!

 

Für Mehr Kombinationsmöglichkeiten in einem Eintopf kannst du sehr gerne nochmal in meinem Blogeintrag "Eintopf - Wie er dir passt!" lesen!

Zum vorherigen Artikel geht es: Hier.