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Loslassen für ein erfolgreiches Leben


Philosophieren über Körper und Seele. Wie kann ich mich entlasten?

Ich lasse los.

Was bedeutet loslassen? Und was lässt man eigentlich los? Eine spannende Frage, der ich mich wieder verstärkt zuwende im moment.

 

Letztes Wochenende war ich auf einem Workshop in Berlin, durchgeführt von den Producern der Causa Sui Company. Inspiriert und völlig geflasht von Diesem Programm und der Aufgabe, sich aktiv mit seinem Leben und seinen Träumen auseinanderzusetzen, sitze ich nun wieder in Düsseldorf und schreibe diesen Artikel.

 

Er handelt vom Loslassen, weil ich mich durch diesen Workshop so beflügelt und auch bestätigt fühle, dass mein eigenes, bestes Leben nicht durch Kontrolle und neurotische wie auch negative Auseinandersetzung mit den eigenen Gedanken und meiner Umwelt entsteht, sondern durch Vertrauen in Meine Fähigkeiten und die Loslösung von starren Gedankenmustern und Erwartungen.

 

Loslassen zugunsten Meines eigenen Glücks eben.

 

Einige spannende und erhellende Konzepte über die Causa Sui Problematik des Nachmodernen Menschen von Analytikern Über Philosophen wie Otto Rank und Jean-Paul Sartre, haben mich über den Workshop hinaus dazu angeregt, mich mit Themen wie dem Zwang der permanenten Selbst-Verwirklichung, dem Prozess des Lebens und der eigenen Authentizität auseinanderzusetzen.

 

Vielleicht ist ein ständiger Konkurrenzdurck und die Angst, in der Zukunft zu versagen, auch ein Teil deines Lebens, lieber Leser? Doch was macht diese oftmals negative Betrachtung der unzähligen möglichkeiten in unserer heutigen, westlichen Gesellschaft mit uns? Wir verkrampfen und programmieren unseren Kopf darauf, so klein wie möglich zu denken, um nicht enttäuscht zu werden.

 

Die Verantwortung für etwaige Enttäuschungen geben wir dabei ab an Andere und unsere Umwelt. Schließlich sind wir die Opfer und können ja nichts dafür, wenn etwas schief läuft oder nicht so passiert wie wir es uns erhofft hatten. Ich persönlich glaube daran, dass jeder sein eigenes Glück und den Verlauf seines Lebens selbst in der Hand hat. Paradoxerweise bedeutet das gleichzeitig, dass man sein Leben nie unter Kontrolle haben und jeden Schritt planen kann.

 

Aber genau im Zurücklassen von Erwartungen und Begrenzungen - in dieser zufälligkeit der Geschehnisse und Möglichkeiten, die sich einem eröffnen können, wenn man es zulässt - liegt das unendlich große Potenzial in der eigenen Gegenwart und Zukunft.

 

Es geht nicht darum, auf alles zu scheißen und sich um nichts und niemanden mehr Gedanken zu machen, weil ja eh alles kommt wie es kommt, sondern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was einem wichtig ist und gut tut. Die Richtung anzugeben, in die man gehen will und dann den Weg zu genießen mit all seinen Höhen und Tiefen.


Deine Gedanken erschaffen deine Welt.

Ohne Nacht gäbe es keinen Tag und wie wüssten wir, was Glück bedeutet, wenn es keine Traurigkeit gäbe? Die Art und Weise wie wir mit positiven und negativen Umständen umgehen liegt in unserem Verantwortungsbereich und wir allein haben die Macht, uns selbst und die Umstände zu verändern und so zu sehen, dass sie uns stärker machen und nicht schwächen. Die Gedanken und Taten im Hier und Jetzt sind dabei von größter Wichtigkeit.

 

Wie gehe ich mit mir und meiner Umwelt um? und was denke ich jeden Tag so? Unsere Gedanken bilden die Grundlage für unser Befinden und für das, was uns im Leben passiert. manche Erfahrungen können wir nicht einordnen oder verstehen, aber sie sind Teil unseres Weges, der uns eben nicht auf gerader Linie zu unserem Ziel bringt. Es ist verständlicherweise nicht immer einfach, alles so zu akzeptieren wie es geschieht und es gibt Dinge im Leben, die einfach unfair wirken.

 

Doch gerade in diesen hindernissen, in den Momenten der größten Traurigkeit und Schwäche, liegt das größte Potenzial, zu wachsen und seinen Träumen näher zu kommen.

 

Als ich Anfang des Jahres fast an einem Blinddarmdurchbruch gestorben bin, hätte ich die Schuld auf andere schieben oder mich selbst für diese miserable Situation fertig machen können.

 

Stattdessen lag ich nach der Notoperation mit den unfassbarsten Schmerzen im Krankenhaus und war erstmal geschockt. Gleichzeitig habe ich mich gefragt wie es dazu kommen konnte. Wie kam es, dass ich die Signale meines schreienden Körpers und meiner schreienden Seele so missachten konnte? Mir ging es zu dem Zeitpunkt nämlich schon lange nicht mehr gut.

 

Und das alles passierte, obwohl ich nichtsdestotrotz auf bizarre Weise dachte, dass ich auf mich achte und mich gut um mich kümmere. Die Frage "Wie konnte ich es so weit kommen lassen?" habe ich mir dabei in keinem vorwurfsvollen Ton gestellt, sondern eher auf eine neutrale und auch interessierte Art. ich kam auf eine im ersten Moment ernüchternde und auch irgendwie banale Antwort.

 

Es ist so weit gekommen, weil mein Fokus sich in den Wochen und Monaten zuvor immer mehr auf das gerichtet hatte, was andere denken könnten über mich und was andere meiner Meinung nach von mir erwarteten.

 

Als mir das mit der Zeit klar wurde, war ich wieder geschockt, aber gleichzeitig erleichtert, weil ich auf eine völlig neue Weise erkannte, dass ich selbst entscheide was und wen ich in mein Leben einlade, dass ich niemandem etwas schulde - auch nicht mir selbst.

 

meine neurotischen Gedanken von Leistungsdruck, Erwartungen an alles und jeden sowie Zukunftsängste hatten mich fast umgebracht und ich wusste, dass ich  es nie, nie wieder so weit kommen lassen würde. Diese Gedanken waren extrem befreiend für mich und endlich konnte ich anfangen, ich selbst zu sein und das zu tun, was mich wirklich glücklich macht.


Körperlich und seelisch frei sein.

Dieser liebevoll gemeinte Weckruf meines Lebens hat mir die Augen geöffnet und seitdem arbeite ich jeden Tag daran, begrenzende und erdrückende Gedanken loszulassen - mit meinem Körper und mit meiner Seele. Du fragst dich jetzt wahrscheinlich wie ich das mache, lieber Leser?

 

Auf körperlicher Ebene ist es manchmal einfacher, alte kamellen loszuwerden. Körperliche Betätigung wie Laufen und Yoga, Darmpflege mit Heilerde, Wasser-Einläufen und hochwertiger Vital- und Ballaststoffreicher Nahrung sowie pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel wie Spirulina, Kurkuma und Löwenzahnsaft stehen da bei mir an erster Stelle.

 

Jeder kann, wenn er will und wie er will, für sich selbst herausfinden, was ihm besonders gut tut. Das beste daran ist, dass es mittel- und langfristig nicht nur den Körper stärkt und heilt, sondern auch die Seele.

 

Parallel dazu kann man mit der Arbeit an den eigenen Gedanken arbeiten. Ja, Arbeit. Auch wenn einem ganz viele, tolle Situationen, Menschen und Dinge zugeflogen kommen, wenn man erstmal auf dem Pfad des positiven Denkens schreitet, kommen positive Gedanken wie auch der positive Umgang mit negativen Ereignissen leider nicht einfach so angeflogen.

 

Wie schon in einem vorherigen Artikel über die Macht der Gedanken und positive Affirmationen beschrieben, glaube ich fest an die Auswirkungen von Gedanken auf seele, Körper und Leben. Absolut essentiell an dieser Sache ist, dass jeder Tag für kleine Übungen und Affirmationen genutzt werden sollte. sonst passiert es (wie bei mir nicht nur einmal), dass die Mehrheit der Gedanken sich wieder auf eher destruktive Gedanken wie Zweifel, Sorgen und andere Begrenzungen stürzt.


Positive Affirmationen.

Schöne Affirmationen, um gedanklich loszulassen, sind die folgenden. Besonders wirksam werden sie, wenn du sie mehrmals Am Tag wiederholst und noch mehr in Situationen benutzt, in denen du dich schwach oder schlecht fühlst:

 

♥ Ich lasse alles los, das mir nicht mehr dient.

 

♥ Ich erreiche meine Träume mit Leichtigkeit.

 

♥ Alles löst sich zu meiner vollsten Zufriedenheit.

 

♥ Alles ist gut in meiner Welt. Ich bin sicher und geborgen.

 

♥ Ich bin stark. Ich bin gesund. Ich bin dankbar.

 

♥ Ich akzeptiere mich so wie ich bin. Ich bin perfekt so wie ich bin.

 

Wenn du über den Wunsch hinaus, ein entspanntes und glückliches Leben zu haben, auch noch konkrete Träume hast, dann formuliere sie positiv und in der Gegenwartsform auf Papier, gehe sie immer wieder gedanklich durch und freue dich schon darüber als hättest du alles schon erreicht! Klingt komisch, ist aber ein ganz tolles Werkzeug, um dich auf deinen Erfolg einzustimmen. Du kannst alles schaffen!

Zum vorherigen Artikel geht es: Hier.

 

 

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