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Selbst-Pflege


Ich sage "Ja!" zu meinen Bedürfnissen.

In den letzten Monaten habe ich viel darüber nachgedacht, was ich eigentlich brauche, um glücklich zu sein. Ich möchte eine Aufgabe haben, die mich erfüllt. Das beinhaltet bei mir auch, andere Menschen damit glücklich zu machen.

 

In der Vergangenheit habe ich das Glück und die Zufriedenheit der Anderen leider oft vor meine eigenen Gefühle gestellt und das hatte die ein oder andere dramatische Konsequenz. Meistens ging es dabei auch um Erwartungen, die ich in Bezug auf die Erwartungen anderer hatte. Kennst du das, lieber Leser, dass du denkst, dass jemand etwas spezielles von dir erwartet und du dich deswegen verrückt machst?

 

Ich bin davon überzeugt, dass gewisse negative Situationen immer wieder in meinem Leben auftauchen, weil ich lernen muss, anders damit umzugehen. Einen anderen Weg zu gehen, der dazu führt, dass ich insgesamt glücklicher und zufriedener bin. Ich möchte jetzt und in Zukunft meine Erwartungen in Bezug auf mich und andere loslassen. Es ist in Ordnung "Nein" zu sagen und auf sein Bauchgefühl zu hören.

 

Dieser Artikel handelt heute davon, neue Wege zu gehen. Ich teile meine Erfahrungen, wie ich es persönlich geschafft habe, mich selbst an erster Stelle zu sehen ohne dabei andere zu verletzen. Es geht um Selbst-Pflege, das Setzen von Grenzen und die Erkenntnis, dass es super wichtig ist, sich und die eigenen Bedürfnisse anzuerkennen, um auch Anderen etwas schönes geben zu können.


Über konstruktive Gedanken und Ehrlichkeit.

Es gibt Menschen, die sich ganz selbstverständlich an erster Stelle sehen und sich immer das nehmen, was für sie gerade am besten ist. Und das ohne schlechtes Gewissen oder Zweifel.

 

Zu dieser Sorte Mensch, die von Natur aus ganz klar aussprechen kann, was geht und was nicht, gehöre ich definitiv nicht. Ich bin von Natur aus sehr empathisch und denke viel über die Gefühle der Anderen nach.

 

Mittlerweile habe ich es geschafft, anzuerkennen, dass es völlig in Ordnung ist, nicht zu allem "Ja" und "Amen" zu sagen, nur um den angeblichen Erwartungen Anderer zu entsprechen. Was bedeuten auch Erwartungen? Das ist unnötiger Stress, auf den ich mich mit Hilfe konstruktiver Gedanken nicht einlassen muss. Ich kann mich immer dafür entscheiden, mich nicht in die Spirale des Grübelns hineinzuwerfen. Nur wie schaffe ich das?

 

In den letzten Monaten habe ich mir immer wieder Zeit für mich genommen, um über mich und Situationen, in die ich immer wieder gerate, nachzudenken. Dabei ging es mir nicht darum, mich für die ein oder andere Entscheidung zu geißeln, sondern um eine Objektivität in meine Gedankenmuster zu bringen. 

 

Was will mir diese Situation zeigen? Wieso fühle ich mich mit der Entscheidung, die ich getroffen habe, so schlecht? Wie kann ich es schaffen, das auszusprechen, was ich fühle - ohne mich oder jemand anderen zu verletzen?

 

Mir hat es persönlich sehr geholfen, ehrlich zu sein. Meine Sätze anderen Menschen gegenüber damit zu beginnen, dass ich sage "Ich möchte ehrlich zu dir sein, es fühlt sich für mich nicht gut an..." oder "Ich habe beschlossen, ehrlich mit mir und auch mit anderen zu sein, weil ich in der Vergangenheit lernen musste, dass es nicht gut für mich ist, wenn ich anderen zuliebe etwas tue, wofür ich eigentlich keine Zeit oder worauf ich eigentlich keine Lust habe...".

 

Mich hat es überrascht, dass ich in fast jeder solcher Situationen auf Verständnis gestoßen bin. Und wenn es mal nicht der Fall war, dann habe ich für mich beschlossen, dass es keinen Wert mehr für mich hat, mich deshalb verrückt zu machen oder mir die Schuld für etwas zu geben.

 

Das Leben ist zu kostbar, um es mit Gedanken zu verschwenden, die nur hypothetisch sind oder durchweg negativ.

 

Der Fokus in meinem Leben liegt auf den Positiven Dingen, allerdings ist es mir genauso wichtig, das Negative anzuerkennen und zu akzeptieren. Das eine geht ohne das Andere nicht. So wie man nicht nur aktiv und fleißig sein kann. Wir brauchen die gelegentliche Passivität und den Müßiggang.


Selbst-Pflege und Zeit für tolle Gedanken.

Anstatt meine Zeit mit schlechten Gedanken zu verschwenden, nehme ich sie mir lieber, um mir etwas Gutes zu tun. Ich betrachte mich ganzheitlich und schenke meinem Körper, meiner Seele und meinem Geist die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.

 

Was macht mich glücklich? Was entspannt mich? Was stärkt mich? Wenn ich mir regelmäßig Zeit für mich nehme, bin ich ausgeglichener und kann ganz selbstbewusst Situationen bestehen, die nicht so angenhem sind.

 

Wie du sicherlich weißt, lieber Leser, liebe ich das Kochen, Yoga und Bücher. Wenn ich merke, dass ich knatschiger oder unzufriedener werde, dann plane ich mir einen Selbst-Pflege-Tag oder einen Selbst-Pflege-Abend ein. Zeit, die ich nur für mich und mein Wohlbefinden nutze. Meinen Liebsten um mich herum spreche ich auch ganz offen aus, dass ich wieder Zeit für mich alleine brauche. Die Menschen, denen ich wirklich wichtig bin, nehmen das ohne wenn und aber an und freuen sich für mich.

 

An einem Selbst-Pflege-Tag oder -Abend gehe ich in den Supermarkt und kaufe mir frische und für mich passende Zutaten ein, die ich dann meistens in einen Smoothie, ein leckeres Pfannengericht, einen Eintopf oder eine Tarte oder Kuchen verwandle. Darüber hinaus mache ich dann ohne jeglichen Zeitdruck Yoga und zwischendurch setze ich mich in meinen Lieblingssessel und lese mein neustes Buch über Gesundheit (Aktuell: Prof. Dr. Michalsen: Heilen mit der Kraft der NAtur).

 

Seit einiger Zeit setzte ich mich auch gerne auf den Balkon oder in meine Wohnküche und manifestiere tolle Gedanken. Ich sitze also da und freue mich über Erfolge, liebevolle Menschen und Reichtum jeglicher Art, die gerne in mein Leben treten dürfen. Für jeden von uns ist genug davon da und wenn wir dafür offen sind, können magische Dinge passieren.

 

Wie würde dein Tag oder Abend der Selbst-Pflege aussehen? Nimmst du dir ab und an die Zeit nur für dich und dein Wohlbefinden?


Diesen heutigen Artikel möchte ich mit einer Empfehlung abschließen. Meine liebe Freundin und Kollegin der GesundheitsberaterInnen Angela hat vor ein paar Wochen einen tollen Blog gestartet, in dem sie köstliche und gesunde Rezepte teilt und über die ganzheitliche Gesundheit schreibt.

 

Angela ist für mich eine faszinierende Persönlichkeit und ich kenne niemanden, der eine schönere Ausstrahlung hat als sie. Ihren Blog kann ich sehr empfehlen, weil er authentisch und klar geschrieben ist und sie mir einfach nur aus der Seele spricht! www.heartforhealth.de

 

Ich wünsche dir, lieber Leser, eine wunderschöne Zeit mit dir selbst und viel Spaß mit Angelas Blog!

Zum vorherigen Artikel geht es: Hier.