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Veganes Curry


Meine Currys kommen momentan echt gut an bei Greentrees hier in Düsseldorf. Dort koche ich ja regelmäßig meine Eintöpfe und Currys neben meiner Arbeit als Gesundheitsberaterin.

 

Kochen bedeutet für mich Liebe und ich kann einfach nicht genug davon bekommen! Für dieses Curry kannst du eigentlich alle Zutaten auswählen, die dir gut bekommen oder dir gut schmecken.

 

Das folgende Curry ist leicht scharf, super cremig-nussig durch das Sesammus (Tahin) und lässt sich wunderbar mit frischem Spinat und geröstetem Blumenkohl servieren!

 

Alle Zutaten kommen in einen Topf der Größe deiner Wahl. Pass die Menge der Gewürze der Größe deines Topfes an. Zum Ende des Kochprozesses kannst du gerne auch nochmal nachwürzen, wenn du vielleicht zu wenig genommen hast. Meistens ist es aber genau richtig, wenn du denkst, dass es zu viel war!

 

Die Grundlage bilden Kartoffeln, Kichererbsen, Spitzkohl und Möhren - ca. 3/4 der Füllhöhe des Topfes. Zusammen mit 1-2 kleinen Schalotten, Frischem Ingwer, Frischem Kurkuma und gerne auch 2-3 Zehen Knoblauch kommen diese Zutaten in den Topf.

 

Der Topf mit den zutaten sollte nun zur Hälfte mit Kokosmilch aufgefüllt werden. Mit Wasser kannst du die restlichen Zutaten etwas mehr als bedecken. Hinzu kommt der Saft von einer Limette, ein paar Limettenblätter, einige Wacholderbeeren und ein halber Strauch gehackte Petersilie (frisch).

 

Vorsichtig kannst du den Cayennepfeffer über die Oberfläche des Topfinhalts streuen. Dasselbe gilt für das Gewürz Piment, das in seinem Geschmack sehr intensiv sein kann. Meersalz solltest du trotz der vielen wunderbaren Gewürze auch nicht vergessen. Fang erstmal damit an, die Oberfläche einmal oder zweimal mit Salz aus deinen Fingern zu bestreuen.

 

Im Verlauf des Kochens kannst du immer wieder ein bisschen Salz dazugeben. Dasselbe gilt für die erfrischende Limette! So ein bisschen Limettensaft kann definitiv den Unterschied machen.

 

Auf voller Hitze kann der Topf jetzt erstmal mit geschlossenem Deckel zum Kochen gebracht werden. Sobald der Inhalt heiß ist, kannst du 2-3 EL Sesammus (Tahin) dazumischen. Einmal kurz aufgekocht, kann das Curry nun bei mittlerer Hitze bei gelegentlichem Umrühren für ca. 30-40 Minuten ganz leicht köcheln. Diesmal kannst du den Deckel weglegen, dann reduziert das Curry und wird dadurch cremiger.


Gerösteter Blumenkohl.

Während das Curry kocht, kannst du den gerösteten Blumenkohl zubereiten.

 

Dafür brauchst du Blumenkohl, den du in mundgerechte Stücke schneidest und in der Pfanne mit Limettensaft, Meersalz, etwas Cayennepfeffer und Kokosöl anmachst.

 

Taste dich auch hier ruhig an deinen persönlichen Geschmack heran und verwende nur so viel Salz und Cayennepfeffer, wie du es magst. Limettensaft gibt auch dem Blumenkohl eine tolle Frische!

 

Der Blumenkohl kann so lange in der Pfanne bleiben, bis er ein bisschen angerötet ist. Wenn er fertig ist, kannst du ihn ohne die ausgetretene Flüssigkeit aus der Pfanne in eine andere Schüssel geben. Dann kannst du auch schon den Spinat waschen.

 

Das Curry selbst sollte nach ca. 40 Minuten schon eine gute Cremigkeit und einen schönen Geschmack erreicht haben. Jetzt kannst du noch etwas mildes Parikapulver für die Farbe dazugeben, nochmal frische Petersilie hinzufügen und alles mit Meersalz und Limettensaft abschmecken. Wenn du den Geschmack und die Cremigkeit intensivieren möchtest, lass den Topf noch für weitere 10-20 Minuten bei niedrigerer Hitze auf dem Herd.

 

Ist das Curry fertig, kannst du den frischen Spinat in eine Schüssel geben, zwei bis drei Kellen Curry drauf und die Portion mit dem gerösteten Blumenkohl und Sesam toppen.

 

Guten Appetit!


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